Mobilfunk-Tarifauswahl: Spieltheoretischer Vergabemechanismus bringt Einsparungen von über 40%

Netzqualität, Datengeschwindigkeit und dauerhafte Verfügbarkeit. Diese Anforderungen beim Mobilfunk zählen nicht nur für Privatverbraucher, sondern insbesondere auch für einen Industrie- und Technologiekonzern. Hinzukommen: standardisierte Service-Level-Agreements, schneller Support und vor allem gezielter Netzausbau an den Unternehmensstandorten. Nicht nur die Mitarbeiter müssen überall reibungslosen Zugang ins Internet und eine gute Telefonverbindung haben – auch viele Elemente in den Produktions- und Lieferketten hängen davon ab, dauerhaft online und verfügbar zu sein. Ein Netzausfall wäre fatal.

 

Wer selbst schon mal seinen Mobilfunk-Tarif gewechselt hat, weiß, wie undurchsichtig die Angebote der verschiedenen Netzbetreiber sein können. Unsere Aufgabe war es, für über 20.000 Nutzer maximale Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen den Angeboten zu entwickeln und gemeinsam mit den Verantwortlichen in 24 Ländern eine einheitliche Vergabestrategie zu entwickeln.

Ansatz

Schritt 1: Transparenz schaffen

Die enorme Komplexität aus 24 Ländern, 20.000 SIM-Karten und mehreren Netzbetreibern galt es deutlich zu vereinfachen. Die Angebote sowie alle weiteren Bestandteile (bspw. die SLAs der Netzbetreiber) wurden bewertet und in eine Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung überführt.

 

Schritt 2: Stakeholder vereinen

24 Landesgesellschaften bedeuteten 24 verschiedene Ausgangssituationen, Ziele und Interessen. Nur eine gemeinsame Strategie und die gezielte Bündelung der einzelnen Pakete konnte einen positiven Einfluss auf die Anreiz-Systematik der Bieter haben.

 

Schritt 3: Vergabemechanismus entwickeln

Auf der transparenten und abgestimmten TCO-Basis haben wir gemeinsam einen mehrstufigen Vergabemechanismus entwickelt, der den Wettbewerb unter den teilnehmenden Lieferanten maximiert hat.

Lösung

Nachdem wir in unserem komplexen Vorbereitungsprozess über einen Zeitraum von mehreren Monaten – in enger Abstimmung mit den Key-Stakeholdern aus dem Einkauf sowie der technischen Abteilung – einen dynamischen Vergabemechanismus entwickelt haben, sind wir in den finalen Vergabeprozess gestartet. Dieser wurde an einem Tag abgeschlossen, mit folgenden Ergebnissen:

  • Vertreter aller freigegebenen Netzbetreiber vor Ort in separaten Konferenzräumen
  • der Auftrag wurde direkt ohne weitere Verhandlungen vergeben (totales Verhandlungsmandat)
  • 45% Kosteneinsparungen bei steigendem Service- und Leistungslevel
  • und nicht zu vergessen: absolute Begeisterung bei allen Teilnehmern und ein nachhaltiger Wissenstransfer!

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Erik Oberländer

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