COVID-19 „Procurement Take-off“ einer führenden europäischen Airline

Nichts fliegt mehr: Die gesamte Flotte, bestehend aus über 80 Flugzeugen, befand sich am Boden und bedingt durch die Covid-19 Pandemie gab es keine Prognose, wann der Re-Start möglich sein würde. Offensichtlich war jedoch, dass der Einkauf eine wichtige Schlüsselfunktion einnimmt, um nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Die größte Herausforderung war zugleich auch die größte Chance dieses Projektes, denn es stellte sich die interessante Frage:

 

Wie kann man sich gemeinsam mit den Lieferanten für das zukünftige Geschäftsfeld so aufstellen, dass Synergien erzielt werden? Dass innovative Ideen in Kostenreduzierungen münden und gleichzeitig eine zeitnahe Realisierung möglich ist?

Ansatz

Es wurde ein Format entwickelt, das eine enge Kooperation zwischen Airline und Lieferanten in den Mittelpunkt stellte – also die gesamte Wertschöpfungskette. Zur nachhaltigen Kostensenkung wurde zusätzlich ein „Innovations-Modul“ integriert, das neue Ideen evaluiert, diskutiert und finanziell bewertet. Integrativer Rahmen dabei war unser 4-Säulen-Prinzip:

  • Auswahl der potenziellen Lieferanten inkl. interner Voranalyse
  • Evaluierung von internen Maßnahmen sowie Ideen zur Kostensenkung
  • Erarbeitung 360° Kommunikationspaket und Versand an Lieferanten
  • Durchführung von Innovationsworkshops & individuellen Verhandlungen.

Im Vordergrund stand die ganzheitliche Analyse des Lieferanten-Portfolios, um die richtigen Partner zu identifizieren und gleichzeitig Abfragen und Bewertungen zu starten. Darüber hinaus mussten Maßnahmen evaluiert und potenzielle Einsparungen bewertet werden. Zudem war die Einbindung der Fachbereiche entscheidend, um auch gegenüber den Lieferanten „mit breitem Kreuz“ auftreten zu können.

Lösung

Das gesamte Konzept beruht auf der Idee des „offenen Visiers“, um ein Win-Win-Szenario mit den Lieferanten zu erreichen. Mit einer stichhaltigen Analyse, den Ideen der Lieferanten sowie einer klaren Erwartungshaltung starteten wir dann in den finalen „Supplier Innovation Day“, mit den folgenden 3 grundsätzlichen Schritten:

  1. Bewertung der vorab eingereichten Ideen sowie Maßnahmen, hybrides Modell aus virtuellen & Face-to-Face-Verhandlungen
  2. Workshops, finale Bewertung der Ideen
  3. Durchführung der Verhandlung mit abschließender Unterschrift beider Parteien

Als Projektergebnis erreichten wir mehr als 24% Kostensenkungen bei gleichbleibendem Qualitäts-/Servicelevel. Das entspricht einem Hebel von eingesetztem Beraterbudget zum Ergebnis von >25. Außerdem wurde die gesamte Wertkette durch den offenen und kooperativen Ansatz gestärkt, was sich u.a. in einem sehr positiven Feedback der Lieferanten zeigte.

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